Digitale Illustration zu Zeitungsartikel. Thema: Bei Schwedens Warmmietenmodell profitieren alle Seiten. Eine Win win Situation für Vermieter und Mieter. Investitionen in Mietobjekte, sowie persönliches Energiesparen können sich gleichermaßen lohnen.

NO #1 „Warmmietenmodell”

Illustration Challenge! – 1 Artikel pro Woche

Schon lange überlege ich, wie ich eine gewisse Regelmäßigkeit sowohl in meine Illustrations-Übungspraxis bekomme, und das am besten thematisch abwechslungsreich, als auch einen Blog zu starten der regelmäßig gefüllt wird. Vor 2 Wochen habe ich diesen Artikel über das schwedische Warmmietenmodell gelesen und dachte, ja genau das ist es. Mir gefiel der Artikel inhaltlich gut und ich wollte ihn direkt teilen. Ich saß am Küchentisch, vor mir stand mein Kaffe und daneben lagen Bleistift und Skizzenbuch. Damit war der Gedanke geboren. Ich könnte noch etwas mehr als nur diesen Artikel teilen, indem ich etwas dazu zeichne.

Nun wollte ich mit dem regelmäßigen Üben und Posten, natürlich schon vor 2 Wochen beginnen und dachte das geht doch schnell. Ich wollte Scribbeln und entweder in Procreate oder Illustrator weiter machen, oder das ganze komplett in Gouache oder einer anderen analogen Technik umsetzen. Weit gefehlt! Ich scheiterte dramatisch an diesem „mal schnell machen”. Falls das überhaupt möglich ist, dann nur mit viel viel Übung. Und genau die werde ich wohl bald haben, denn ich habe vor das durchzuziehen.

In 4 oder 5 langen Anläufen bin ich heute endlich halbwegs zufrieden mit dem Ergebnis. Dass die Farben der schwedischen Flagge im Bild vorkommen ist nur Zufall. Dass die Linienführung und die knalligen Farben an Nikki de Saint Phalle erinnern, ist nicht ganz Zufall. Denn was mir sehr geholfen hat, doch noch an ein annähernd zufrieden stellendes Ergebnis zu kommen war, taaaa: Skillshare. Die Online-Kreativ-Kursplatform, wo ich mal wieder aus Versehen ein Jahresabo abgeschlossen habe, weil ich den nicht genutzten Probemonat zu spät kündigen wollte. Wer kennt es nicht. In diesem Fall ist das aber im Nachhinein großartig. Denn Jon Burgermans lässige Art zu Skribbeln und das ganze dann in Illustrator einzufärben, sowie Olimpia Zagnolis Kindheitserinnerungen zu Nikki de Saint Phalles Architektur und Farb-Jonglage haben mich am Ende zu dieser kleinen Illustration inspiriert.


Den ganzen, wirklich fast kompletten Irrweg zu diesem Bild habe ich tatsächlich auf Twitch gestreamt. Procreate hat leider die Verbindung nicht gehalten. Twitch auf dem ipad, wenn es nicht M1 ist, nicht soooo empfehlenswert. 
Unter Melissa_music_n_art könnte demnach, wer denn da Lust hat, die Entstehung des Bildes noch für 7 Tage nachverfolgen, inklusive meinem chaotischen Umgang mit diesem mir komplett unvertrautem Medium. Wer, verständlicherweise, keine Lust hat so viel Zeit zu investieren und für wen Twitch, wie für mich selbst noch vor kurzem, in etwa so leicht zugänglich ist, wie Mandarin und indonesische Gebärdensprache gleichzeitig zu lernen, für den habe ich im letzten Bild, die ersten Skizzen und verworfenen Ideen zusammen gefügt.



Ich freue mich schon jetzt auf den Artikel für nächste Woche, denn ab jetzt ist „nach dem Artikel, vor dem Artikel”. Noch steht nicht fest welcher es wird, aber gemessen am bisherigen Tempo, sollte ich mich in 10 Minuten entschieden haben und anfangen. 



Ebenso schnell, um das Artikelthema zumindest mal aufzugreifen, sollten wir in Deutschland wahrscheinlich dieses großartige Warmmietenmodell aus Schweden einführen. 
Unser neuer Gasabschlag kam ganz passend dazu letzte Woche Mittwoch per Post. Bisschen über das Doppelte ab August, viele andere zahlen vorsorglich schonmal das Dreifache. 


Auch wenn in unserem Altbau noch immer alle Fenster undicht sind und die Gastherme aus dem gefühlten Baujahr 1812 wohl nie ausgetauscht werden wird, bin ich doch ganz froh darüber, dass zumindest ein paar Gründe gefunden wurden, letztes Jahr das Dach neu zu machen. Vielleicht lag es daran, dass es oben rein geregnet hat (hab ich gehört) aber mit diesem Warmmietenmodell hätte es für gute Gründe nicht mal reinregnen müssen. Spaß beiseite, wir haben hier seit 4 Jahren Dauerbaustelle um uns rum an allen Häusern. Also es gibt schon einige Gründe.

Aber in Schweden profitiert der Vermieter selbst direkt davon in Energieeffizienz zu investieren und das ohne die Kosten auf die Mieter abwälzen zu müssen/wollen. Win win win. 

Ein paar Zahlen was das bisher so gebracht hat, finden sich im Artikel. (unten angehängt)

Falls die Erklärung notwendig sein sollte: Das Bild zeigt eine Heizung und zwei unten miteinander verbundene Hände, die sie halten.

Das wars für diese Woche. Genießt, so machbar, die 5 Grad weniger Sommerhitze und bis zum nächsten Artikel!

Link zum Artikel

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